Kindergeburtstag im Museum in Düsseldorf feiern

Die traditionsreiche Residenzstadt am Rhein blickt auf eine facettenreiche Geschichte zurück. In allen zehn Stadtgebieten Düsseldorfs finden sich reizvolle Sehenswürdigkeiten und Kulturdenkmäler. Berühmte Komponisten, wie Felix Mendelssohn-Bartholdy, Dichter, wie Heinrich Heine, haben das kulturelle Leben der Stadt geprägt. Gerade Kinder begeistern sich für Geschichte, Kunst und Literatur. Auch als Stadt der Wissenschaft und Medien hat Düsseldorf einiges zu bieten. Warum den Kindergeburtstag nicht in einem der zahlreichen Museen oder sogar auf Schloss Benrath feiern? Zahlreiche Ideen und Angebote können dort genutzt werden. Für die Kinder wird es ein unvergessliches Erlebnis. Die Eltern wissen, dass sie neben Spaß und Freude, spielerisch und ganz nebenbei, auch einiges an Wissen mitnehmen konnten.


Kindergeburtstag im Museum? Geht das?

Nicht alles, was pädagogisch wertvoll ist, wird von Kindern geliebt. Ein Kindergeburtstag im Museum? Ist das nicht langweilig? Kann da nichts kaputt gehen? Museumspädagogen verfügen neben ihrer fachlichen Ausbildung über Geschick und langjährige Erfahrung. Die Angebote der Einrichtungen sind auf die jeweiligen Altersgruppen zugeschnitten und kommen den Interessen der Kinder entgegen. Neben den konventionellen Ausstellungsräumen gibt es separate Lokalitäten, in denen Kinder basteln und feiern können. Auch für das kulinarische Wohlergehen wird gesorgt. Öde wird das bestimmt nicht.
Geburtstagskind und kleinere oder auch älteren Gäste erhalten einen interessanten Einblick in vergangene Zeiten, in Kunst und Natur. Dabei haben sie, da auch gespielt und gewerkelt wird, jede Menge Spaß. Wenn dann noch ausreichend für Proviant und Getränke gesorgt wird, kann gar nichts schief gehen und alle sind glücklich.


Geburtstag feiern, wo Fuchs und Hase sich "Gute Nacht" sagen

Das Naturkundemuseum des Benrather Schlosses muss man gesehen haben. Die Sammlung ist einmalig. Die Umgebung fantastisch. Wie in eine andere Zeit versetzt, läuft man durch den kurfürstlichen Garten der Elisabeth Augusta. Im westlichen Flügel des Schlosses befindet sich das Museum. Für Kinder ab acht Jahren wird ein Event angeboten, bei dem man selbst zum Forscher wird. Im Mittelpunkt stehen einheimische Tiere und ihr Lebensraum. Gemeinsam forschen Geburtstagskind und Gäste nach Spuren und Fährten. Aus Gips und Lehm werden Trittsiegel zum Mitnehmen erstellt. Eine erwachsene Begleitperson wird gerne gesehen. Ein zünftiger Geburtstagsimbiss und Getränke sollten mitgebracht werden.


Forscher und Tierdetektive

Für junge Menschen ab sieben Jahren hat das Naturkundemuseum eine Museumsrallye entwickelt. Es geht quer durch's Haus. Rätsel werden gelöst, manch' verstecktes Geheimnis wird gelüftet. Was man schon immer über die heimische Tierwelt wissen wollte, erfährt man auf diesem Geburtstag. Es wird sogar ein Tier zum Mitnehmen gestaltet, das einen nach Hause begleiten darf. Bis zu vierzehn Kinder können samt Begleitperson teilnehmen.
Das Programm kann nach Altersgruppen modifiziert und auch für über Dreizehnjährige genutzt werden. Aufgaben und Gestaltung sind dem jeweiligen Alters- und Wissensstand angepasst.
Damit die Jugend beim Forschen nicht verhungert, können Kuchen, Kekse und Getränke mitgebracht werden. Den Kindergeburtstag kann man mit einem Besuch in der Pizzeria oder einem klassischen Picknick im Park ausklingen lassen.


Augen wie ein Habicht oder Blick vom Turm

Ganz schön speziell wird es im Naturkundemuseum in der Benrather Schlossallee, wenn es heißt: "Welcher Volgel fliegt denn da?". Lautlos gleiten die Raubvögel durch die Nacht, auch das scharfe Auge des Adlers darf bestaunt werden. Für ein selbst gestaltetes Give away ist gesorgt. Der Kindergeburtstag für Fünf- bis Neunjährige wird durch ein selbst mitgebrachten Geburtstagsmahl abgerundet.

Doch auch auf dem Schlossturm am Burgplatz, gleich am Rhein gelegen, lässt es sich wunderbar feiern. Der untere Teil des Bauwerks stammt noch aus dem finsteren Mittelalter. Im 19. Jahrhundert brannte das Schloss nieder, nur der Turm blieb erhalten und mit ihm Jacobe von Baden, die weiße Frau, das nunmehr über 450 Jahre alte Schlossgespenst. Ob man ihr begegnet ist fraglich, in jedem Fall lernt man allerhand im Schifffahrtmuseum.